Farbenlehre*

Mit Einleitungen und Kommentaren von Rudolf Steiner, hrsg. von Gerhard Ott und Heinrich Oskar Proskauer

Beschreibung

1810 - 2010: 200 JAHRE GOETHES FARBENLEHRE

SONDERPREIS IM JUBILÄUMSJAHR

Die vorliegende Ausgabe der Goetheschen Farbenlehre verfolgt einen dreifachen Zweck: einmal gibt sie einen Überblick über die vierzigjährige Entwicklung, Grundlegung und Reifung dieser Farbenlehre; zum anderen ist sie so angelegt und mit entsprechenden Abbildungen versehen, dass sie, im Sinne Goethes gelesen, Stufe um Stufe im eigenen Experimentieren getan werden kann; und schließlich erhält sie durch die erkenntnistheoretischen Einleitungen und sachbezogenen Erläuterungen von Rudolf Steiner jene Begründung, die ihr auch wissenschaftliche Evidenz verleiht. Die Entfaltung der Farbenlehre in den Darstellungen Goethes auf dem Boden der experimentellen und begrifflichen Erfahrung derart zu verfolgen, dass diese dem Bewusstsein einen Einblick in das Wesen der Farbe eröffnen, ist der Sinn dieser Studienausgabe. (Heinrich O. Proskauer)

 

Meine Farbenlehre ist so alt wie die Welt und wird auf die Länge nicht zu verleugnen und beiseite zu bringen sein. (Johann Wolfgang von Goethe)

Im naturwissenschaftlichen Werk unseres Klassikers steht seine Farbenlehre zweifellos an erster Stelle. Vierzig Jahre lang hat sich Goethe mit dem Phänomen befasst, das er 1810 in seinem großen Entwurf zusammenzufassen versuchte. (Der Tagesspiegel, Berlin)

... Hegel und Schopenhauer verteidigten seine Farbenlehre. In der Gegenwart sind es namhafte Physiker wie Heisenberg, Weizsäcker und Heitler, die Goethes Optik als wissenschaftliche Leistung ernst nehmen. (Tages-Anzeiger, Zürich)

 

1810 veröffentlichte Johann Wolfgang von Goethe seine Farbenlehre, bis dahin hatte er sich schon fast zwanzig Jahre mit diesen Phänomenen beschäftigt und er sollte dies noch weitere zweiundzwanzig Jahre bis zu seinem Tode tun. Paul Klee sagte einmal: Die Farbe hat mich – und so muss es auch Goethe damals ergangen sein, als er seine Forschungen begann. Immer wieder stößt er auf ungeklärte und faszinierende Fragen zur Farbe, ob in den Gesprächen mit bildenden Künstlern oder durch sein Erlebnis der farbigen Schatten auf dem Brocken. Ausschlaggebend war jedoch sein erster Blick durch ein Prisma .... weiterlesen   
(aus dem Lebensmagazin a tempo im August 2010)

(13.08.2010)

Produktinformation

ISBN-13: 
978-3-7725-0593-5
Erscheinungsjahr: 
2003
Auflage: 
7
Extras: 
5 Bände in Kassette, 30 Farbtafeln, ungekürzte Ausgabe
Format: 
Kassette/Box
Seiten: 
1428

Inhaltsverzeichnis

Band 1 - Didaktischer Teil:
Entwurf einer Farbenlehre (1810)
Goethe als Denker und Forscher
Goethe und der naturwissenschaftliche Illusionismus

Band 2 – Vorarbeiten:
Beiträge zur Optik (1791|92)
Versuch, die Elemente der Farbenlehre zu entdecken (1794)
Von den farbigen Schatten (1792)
Der Versuch als Vermittler von Objekt und Subjekt (1793)
Erfahrung und Wissenschaft (1798)
Entoptische Farben (1813 – 1820)
Tafeln zur Farbenlehre

Band 3 – Polemischer Teil:
Enthüllung der Theorie Newtons (1810)
Newtons Persönlichkeit (1810)
Konfession des Verfassers (1810)
Über den Regenbogen (1832)
Goethe gegen den Atomismus

Band 4 – Historischer Teil 1:
Materialien zur Geschichte der Farbenlehre
Griechen: Pythagoras, Epikurus, Plato,Aristoteles u.a.
Römer: Plinius, Lukretius
Betrachtung über Farbenlehre und Farbenbehandlung der Alten
Roger Bacon, Paracelsus, Galileo Galilei, Johann Keppler u.a.
Die Alchymisten

Band 5 – Historischer Teil 2:
Materialien zur Geschichte der Farbenlehre
Das achtzehnte Jahrhundert
Erste Gegner Newtons, denen er selbst antwortete
Konfession des Verfassers
Wirkung farbiger Beleuchtung

Farbenlehre
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