Beschreibung
Lyrik steht nach wie vor in hohem Ansehen. Kenner lieben und preisen sie. Doch wie soll man Gedichte lieben lernen, wenn sie einem vielleicht in der Schule durch abverlangtes Interpretieren oder Zählen der Versfüße verleidet wurden? Und ist nicht Lyrik letztlich etwas Preziöses, das im realen Leben keine Rolle spielt? Erika Dühnfort berichtet in diesem Buch von Menschen, die Gedichte gerade in den existenziell schwersten Situationen ihres Lebens als tragende Kraft erlebt haben. Sie geht der Frage nach, worin diese Kraft besteht, und zeigt Wege, die zum eigenen Erleben der Lyrik, auch in ihrer modernen Gestalt, führen können.
(30.03.09)
Produktinformation
Inhaltsverzeichnis
Dem Druck der Existenz standhalten / Gedichte als Überlebenshilfe / Der Schatz / Die Insel / Bretonisch-poetisch / Gedichte in Entwicklungsgeschichten / Eine Spirale als Weg / Die Ratio beurlauben / Goethe berichtet / Buchenwald und Auschwitz / Drei Betrachtungen: a. Der Quellgrund - b. Der Nachtbereich - c. Leben / Gedichte ohne Vers noch Reim / Dichten Dichter heute anders?

