Evolution im Doppelstrom der Zeit*
Beschreibung
Durch die Betrachtung unterschiedlicher Zeitqualitäten kommt Christoph Hueck zu neuen Erkenntnissen über die Entstehung des Lebens und der menschlichen Gestalt. Er zeigt anschaulich gestaltbiologische und molekulare Entwicklungen auf und gelangt so zu einem neu bestimmten Verhältnis von Materie, Leben und Bewusstsein.
Wie entwickelt sich eine lebendige Gestalt? Hatte die Evolution eine Zielrichtung, oder ist der Mensch nur ein Zufall? Christoph Hueck zeigt, dass diese Fragen durch die Untersuchung äußerer Fakten allein nicht zu beantworten sind. Die Genetik und der Darwinismus erklären die Evolution des Lebens nicht, sondern setzen sie vielmehr voraus. Anhand der Schilderung verschiedener biologischer Auffassungen und einer detaillierten Analyse der Lebensforschung wird der Leser zur inneren Selbstbeobachtung des Entwicklungsdenkens geführt. Das Erleben der Zeit erweist sich dabei als ein Schlüssel zur Evolutionserkenntnis.Es zeigt, dass sich sowohl das Leben als auch das Bewusstsein in einem doppelten Zeitstrom – aus der Vergangenheit in die Zukunft und aus der Zukunft in die Vergangenheit – bewegen. Im Schnittpunkt beider Strömungen bildet sich die lebendige Gestalt. Der Gedanke des Doppelstroms der Zeit macht die Evolution der Wirbeltiere und des Menschen verständlich. Es zeigt sich aber auch, dass die molekularbiologische Ebene von denselben zeitlichen Gesetzmäßigkeiten beherrscht wird wie die Entwicklung des ganzen Organismus.
(27.04.2011)
Produktinformation
Inhaltsverzeichnis
Der Übergang von der idealistischen zur materialistischen Naturanschauung im 19. Jahrhundert
Das Rätsel der lebendigen Gestaltentwicklung
Grundlagen einer Wissenschaft des Lebendigen
Das Zeitenkreuz als zentrale Entwicklungsidee
Brückenschlag zur molekularen Biologie
Gestaltentwicklung in der Individual- und in der Stammesentwicklung
Höherentwicklung und Menschwerdung
Das Zeitenkreuz in anderen Gebieten

