Beschreibung
Der Ungar Imre Makovecz (*1935) gehört zu den Giganten der zeitgenössischen organischen Architektur. Seine kühnen, oft auf riesigen Holzkonstruktionen basierenden Schöpfungen (u.a. EXPO-Pavillon in Sevilla) erregten weltweit großes Aufsehen. Makovecz’ Schaffen wurzelt stark in der traditionellen ungarischen Volkskunst, verwandelt diese aber durch anthropomorphe Bezüge und Formen. Ein wesentliches Element bleibt immer die Einbettung in die jeweilige Landschaft, die Natur und die Lebensvorgänge, die in den Gebäuden stattfinden.
Erstmals werden hier chronologisch alle wesentlichen Projekte bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt dokumentiert, begleitet von Originalskizzen, Tagebucheinträgen und einer Fülle von z. T. erstmals veröffentlichten Quellentexten, die das Denken dieses großen Anregers in seiner reichen Fülle sichtbar machen. Ein unentbehrliches Standardwerk zur neueren Architektur.
(31.03.09)
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