Die vergessene Lebensaufgabe

Von Kafka zu Napoleon - Eine Spurensuche

Beschreibung

Kafkas Werk weist Spuren eines ständigen Sich-Beziehens auf Napoleon auf. Das ist überraschend,denn vordergründig erscheint das Leben des Dichters dem des mächtig hervortretenden Kaisers ganz fremd. Gibt es eine tiefere Verbindung zwischen diesen beiden rätselhaften Persönlichkeiten? Dieser Frage geht Andreas Laudert in der vorliegenden Studie nach.

... Die fast liebevolle Bewunderung, die Napoleon von Vielen entgegengebracht wurde, mag damit zu tun haben, dass man in Napoleon schon frühzeitig so etwas wie einen irregeleiteten Genius erkannt hat, ein geistiges Potential, das auf diese Erde mit einem anderen Auftrag geschickt worden war als dem, den er dann ausführte … Das Gefühl persönlicher Schuld, so der Historiker Eckart Kleßmann, sei Napoleon aber bis zu seinem Tod fremd geblieben – während Franz Kafka mit einem Gefühl von Schuld ins Leben trat …
(Andreas Laudert)

... Wer fühlt sich denn nicht krank, schuldbewusst, ohnmächtig im Kampf mit seiner Aufgabe oder vielmehr als Aufgabe, die sich selbst löst?...
(Franz Kafka, Brief an Max Brod 4.12.1917)

 

Andreas Laudert schreibt im Lebensmagazin a tempo im August 2011 über Vergessene Lebensaufgaben.

(14.09.2011)

Produktinformation

ISBN-13: 
978-3-8251-7750-8
Erscheinungsjahr: 
2011
Auflage: 
1
Einband: 
Broschiert
Seiten: 
127
Verlag: 

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Die vergessene Lebensaufgabe
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