Beschreibung
Die eigentlichen Ausmaße der Kontaminierung bei Störfällen wie in Tschernobyl oder Fukushima sind kaum bekannt. Sie werden uns verschwiegen, obwohl sie uns bis weit in die Zukunft hinein begleiten werden. Auch andere Fragen drängen sich auf: Wie verändert die Radioaktivität die Natur? Wie reagiert die Pflanzen- und Tierwelt? Was wird aus unserer Nahrung? Gibt es überhaupt Möglichkeiten, wie wir uns gegen diese Gefährdung schützen können?
Ein besonderes Problem der Strahlung ist die Tatsache, dass sie in den Keimzellen den genetischen Code verändern kann. Versuche an Mäusen und zum Teil größeren Säugetieren haben gezeigt, dass schon eine einmalige kurze Bestrahlung in der Größenordnung der natürlichen Jahresdosis von 2,5 Millisievert genetische Veränderungen in den Nachkommenschaften hervorrufen. Überraschend war, dass diese Veränderungen erst richtig in der dritten bis fünften Generation, in manchen Fällen sogar erst in der dreißigsten Generation erscheinen. Genetische Veränderungen aufgrund radioaktiver Verstrahlung werden sich erst in der Zukunft als ein großes Problem für die Menschheit erweisen. Das heißt: Die genetischen Schädigungen durch Tschernobyl werden in der Menschheit erst ab Mitte dieses Jahrhunderts massiv zu beobachten sein. Veränderungen durch die Fukushima-Katastrophe zeigen sich demnach erst am Ende unseres Jahrhunderts. Da sich, aufgrund unserer Zeit, die Völker (glücklicherweise) zunehmend durchmischen, wird dieses Problem die Menschheit als Ganzes betreffen!
(Hans-Bernd Neumann)
(13.03.2012)
Produktinformation
Inhaltsverzeichnis
Radioaktivität und der Mensch
Die Verantwortung der Verantwortlichen
Fukushima und seine Folgen für die Menschheit
Kernkraft – ein Bewusstseinsproblem
Kernphysikalische Phänomene und unsere Erfahrungswelt
Irreführende Begriffe im Umgang mit der Kernkraft
Unsicherheitsfaktor Mensch

