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Für dich will ich leben

Ein Briefwechsel aus dem Zweiten Weltkrieg

Nach dem Tod ihres Mannes Theodor beginnt Erika Beltle die Briefe, die sie sich in den Kriegsjahren kurz nach ihrem ersten Kennenlernen schrieben, zu vernichten. Doch dann hält sie inne und liest sich fest. mehr >>

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Gebunden mit Schutzumschlag
1. Auflage 2009
ISBN 978-3-7725-1940-6

Verlag Freies Geistesleben

Autor/in
wurde am 5.12.1913 in Waiblingen bei Stuttgart geboren und arbeitete im väterlichen Süßwarenbetrieb, der aufstrebenden Ahoj-Brause-Fabrik Frigeo, bevor er gleich in den ersten Tagen des 2.Weltkrieges eingezogen wurde. Am 11.10.

Autor/in
1921 - 2013 Nach dem Besuch der Handelsschule arbeitete sie als Stenotypistin bei einer Versicherungsgesellschaft und später viele Jahre als leitende Redakteurin der Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland.

Nach dem Tod ihres Mannes Theodor beginnt Erika Beltle die Briefe, die sie sich in den Kriegsjahren kurz nach ihrem ersten Kennenlernen schrieben, zu vernichten. Doch dann hält sie inne und liest sich fest. – Und wir können Zeugen eines erstaunlichen Briefwechsels sein, von zwei jungen Menschen über die Liebe, den Krieg und die Suche nach der Wahrheit.

Lieber Theo!
Du meinst, dass die Ideen einer Persönlichkeit richtig sind, wenn sie die Menschen so anfachen, dass sie dadurch Energie und Freude bekommen, am Neuen mitzuarbeiten. Das ist aber doch durchaus nicht ausschlaggebend für die Richtigkeit einer Sache! Es beweist höchstens, dass diese Persönlichkeit die Begabung hat, die Menschen für etwas zu begeistern

Erika an Theo, Stuttgart, 18.10.1940

Lieber Mephisto!
Ja, es ist wirklich gut, dass es noch Briefpapier gibt, was würde der Dickkopf sonst auch anfangen, wenn er nicht sofort widersprechen könnte! Was aber macht man, wenn in Berlin derselbe Dickkopf sitzt? Man muss eben weiter dickkopfen! Hast Du Hoffnung, lieber Mephisto, dass sich das bei uns einmal ändern wird?

Theo an Erika, Berlin 29.10.1940

Sie ist 19 Jahre alt, er schon 26, als sie sich beim Tanz am 1. Mai 1940 kennenlernen. Kurz darauf zieht er in den Krieg und sie schreiben sich. Viele Briefe begleiten nun ihr Leben. Er schreibt an seine liebe Erika aus dem Westen, bald auch aus dem Osten: Rumänien, Bulgarien, Russland. Sie schreibt an ihren lieben Theo. Nur wenige Möglichkeiten der Begegnung sind ihnen in dieser Zeit vergönnt. Aber noch können sie während des Krieges heiraten. Ihr gemeinsames Leben, ihr Ringen um Wahrheit in der Anschauung der Welt, ihre tiefe Liebe zueinander können sie nur in ihren Hunderten von Briefen zum Ausdruck bringen. Zu jeder Zeit droht der Faden einer innigst empfundenen Lebensgemeinschaft zu zerreißen … – Ein bewegendes Zeitzeugnis!

Für dich will ich leben
Ein Briefwechsel aus dem Zweiten Weltkrieg
mit Schwarzweißfotos, Lesebändchen
1. Auflage 2009
Gebunden mit Schutzumschlag
528 Seiten
ISBN 978-3-7725-1940-6
Verlag Freies Geistesleben
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