Aus der Sprache der Bewusstseinsseele

unter Zugrundelegung der »Anthroposophischen Leitsätze« Rudolf Steiners

"Es ist nicht unser Verdienst, dass wir nach dem Schlaf wieder aufwachen."»Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte. Sie tritt im Menschen als Herzens- und Gefühlsbedürfnis auf. mehr >>

Inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer
Sofort lieferbar

Achtung Lieferverzögerungen:
Derzeit beträgt die reguläre Lieferzeit innerhalb Deutschlands 5 – 8 Werktage (PayPal/Kreditkarte) bzw. bis zu 10 Werktage (bei Zahlungsart Vorauskasse). Wir bitten dies zu entschuldigen.

Portofrei innerhalb von Deutschland ab einem Bestellwert von 20,– Euro.

Bewertungen:
645 Seiten
Leinen mit Schutzumschlag
1. Auflage 2007
ISBN 978-3-7725-2129-4

Verlag Freies Geistesleben

Der am 28. März 1878 in Cannstatt bei Stuttgart geborene Sohn jüdischer Eltern war Maschinenbauingenieur, Erfinder und Philosoph - ein früher Schüler Rudolf Steiners. Als Unger in Nürnberg am 4.

»Es ist nicht unser Verdienst, dass wir nach dem Schlaf wieder aufwachen.«

»Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte. Sie tritt im Menschen als Herzens- und Gefühlsbedürfnis auf. Sie muss ihre Rechtfertigung dadurch finden, dass sie diesem Bedürfnisse Befriedigung gewähren kann. Anerkennen kann Anthroposophie nur derjenige, der in ihr findet, was er aus seinem Gemüte heraus suchen muss. Anthroposophen können daher nur Menschen sein, die gewisse Fragen über das Wesen des Menschen und die Welt sie als Lebensnotwendigkeit empfinden, wie man Hunger und Durst empfindet.«

Mit diesen Sätzen eröffnete Rudolf Steiner in den letzten Monaten seines Lebens 1924 eine Reihe von «Leitsätzen», die in das Wesen der Anthroposophie von Grund auf – und selbst für den Kenner in ihrem perspektivischen Reichtum und ihrer Dichte überraschend – einführte. Über eine Zeit von fünfzehn Monaten erschienen Woche für Woche die in kleinere Absätze gefassten »Leitsätze« als Anregung für die inhaltliche Arbeit in der zu Weihnachten 1923/24 neu gegründeten Anthroposophischen Gesellschaft.

Als Rudolf Steiner 1924 Woche für Woche seine anthroposophischen »Leitsätze« veröffentlichte, wartete er mit Spannung auf die Aufnahme und Bearbeitung seiner Ausführungen durch die leitenden Anthroposophen. Doch nur einer hat sich in aller Intensität und systematisch schriftstellerisch mit dem ganzen Organismus der 185 »Leitsätze« auseinandergesetzt: der Maschinenbauingenieur, Erfinder und philosophisch begabte frühe Schüler Rudolf Steiners: Carl Unger. Im Laufe der 78 Betrachtungen, die Carl Unger den »Leitsätzen« Rudolf Steiners widmete, kam er selbst zur Formulierung eigener, tief in die geistige Wesenheit des Menschen führender aphoristischer Erkenntnissätze. Sein erster lautet: »Jede Erkenntnis wandelt den Erkennenden.« Am Ende seiner Betrachtungen kommt Carl Unger zur Formulierung seines eigenen letzten 115. Leitsatzes: »Jede Erkenntnis wandelt das Erkannte.« – Dazwischen liegt der Weg des mit Naturwissenschaft und Technik groß gewordenen Suchers nach dem Geist.

Aus der Sprache der Bewusstseinsseele
unter Zugrundelegung der »Anthroposophischen Leitsätze« Rudolf Steiners
Mit einem Vorwort von Jean-Claude Lin, mit Lesebändchen
1. Auflage 2007
Leinen mit Schutzumschlag
645 Seiten
ISBN 978-3-7725-2129-4
Verlag Freies Geistesleben
Es liegen keine Bewertungen zu diesem Artikel vor.