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Wärme: Ur-Materie und Ich-Leib

Beiträge zur Anthropologie und Kosmologie

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222 Seiten
Kartoniert
1. Auflage 1998
ISBN 978-3-7725-1630-6

Verlag Freies Geistesleben

geboren 1956 Studium der Diplom-Physik an der Universität Göttingen und Promotion am Max-Planck-Institut für Strömungsforschung.

Martin Basfeld hat zunächst ein spezielles Phänomenfeld zum Thema: die Warme. Er behandelt es aber so, daß grundlegende Fragen der Kosmologie und Anthropologie mit zur Sprache kommen. Der Autor zeigt durch umsichtige Beobachtung ihrer verschiedenen Erscheinungesweisen und durch ihre sorgfältige begriffliche Durchdringung, daß die Wärme als ein Grundelement der Welterfahrung verstanden werden kann, über das der Mensch einen sinnlich wie übersinnlich ursprünglichen Zugang zur Wirklichkeit findet. Durch eine explizite Phänomenologie der Wärme wird der Leser in beide Aspekte der warme, der inneren (seeliche-geistigen) wie äußeren (physischen) Wärme, eingeführt.

Beeindruckend ist, mit den methodischen Anregungen des Autors auf einen Erkenntnisweg geführt zu werden, der zur Erfahrung bringt, das die Grundlage der Welt, die «Ur-Materie», in der Wärme zu suchen ist, in der das Ich zugleich seine innere Tätigkeit entfaltet. Darin liegt die ursprüngliche, geistige Verbindung des Menschen zur Welt, der eine wesensgemäße Erkenntnis der Wirklichkeit und eine Einsicht in den Zusammenhang der natürliche mit der moralischen Welt begründen kann. Die Darstellung ist anspruchsvoll, aber voraussetzunglos: Die Phänomene werden erfahrungsnah beschrieben, die Begriffe, auch die antroposophischen, eigenständig entwickelt. Das Buch gibt ein Beispiel für eine fruchtbare Auseinandersetzung mit Inhalten der modernen Physik und der neuen Philosophie (Phänomenologie), die geeignet ist, durch geisteswissenschaftliche Erweiterung eine Brücke zur Anthroposophie zu schlagen.

Wärme: Ur-Materie und Ich-Leib
Beiträge zur Anthropologie und Kosmologie
Edition Hardenberg
1. Auflage 1998
Kartoniert
222 Seiten
ISBN 978-3-7725-1630-6
Verlag Freies Geistesleben
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