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  • Eckhard Roediger

Wege aus der Angst

Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige

Aus der Praxis jahrzehntelanger Erfahrung erläutert Eckhard Roediger ein uns fast alle betreffendes Thema: die Angst. mehr >>

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Kartoniert
2. Auflage 2009
ISBN 978-3-7725-5019-5
aethera® im Verlag Urachhaus
Eckhard Roediger
 Dr. med. Eckhard Roediger, geboren 1959, Studium der Medizin, neurologische und psychiatrische Facharztausbildung. Von 1993 – 2002 Leitender Arzt der salus Klinik in Friedrichsdorf,

Aus der Praxis jahrzehntelanger Erfahrung erläutert Eckhard Roediger ein uns fast alle betreffendes Thema: die Angst. Wir sind ihr jedoch nicht hilflos ausgeliefert, sondern können uns mit unterschiedlichen Methoden auf Wege – mit längeren und kürzeren Distanzen – des Verstehens und der Bewältigung begeben.

Angststörungen sind die häufigste psychische Erkrankung überhaupt: Etwa 25 % scheinen im Laufe ihres Lebens an irgendeiner Form von Angststörung zu erkranken – dies gilt erstaunlicherweise für fast alle Kulturen. Hierbei sind Frauen doppelt so häufig betroffen wie Männer. Etwas gegen diese Ängste zu tun – sie können letztlich nur durch die Patienten selbst überwunden werden –, ist ein schwieriger, aber wichtiger Schritt. Denn ohne eine Behandlung bedeuten sie jahrelanges Leid und einen erheblichen Verlust an Lebensqualität. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Partnerschaften und Familien durch Angststörungen ebenfalls belastet werden.
 

Eckhard Roediger bietet mit seinem Buch die Möglichkeit, sich durch die Ausführungen und konkreten Übungen auf den Weg der Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten – oder denen des geliebten Menschen – zu machen, sei es als Vorbereitung für eine Therapie oder begleitend zu dieser. Vertrauen und Mut sind die Gegenspieler der Angst …

Angst entsteht, wenn im Menschen das Denken in den Einfluss der Gefühle gerät. Wir sind dann geneigt, nur noch Gedanken zu denken, die zu den Gefühlen passen. Die im Gehirn verankerten Gewohnheitsbildungen wollen uns dazu verführen, die jetzige Situation immer wieder vor dem Hintergrund der früheren (negativen) Erfahrungen zu bewerten. Im Sinne der Arterhaltung hat sich das über Jahrtausende bewährt, denn wer nichts aus negativen Erfahrungen lernen konnte, ist wahrscheinlich ausgestorben. Diese Tendenz, das Gegenwärtige immer auf die Erfahrungen der Vergangenheit zu beziehen, ist aber in gewisser Weise fortschrittsfeindlich. Um sich auf etwas Neues einzulassen, braucht es Vertrauen. Vertrauen und Mut sind die Gegenspieler der Angst. Es ist ein Zeitzeichen, dass wir tendenziell weniger Vertrauen haben. Dafür werden immer mehr Versicherungen abgeschlossen. Es gibt aber keine Versicherung gegen Ängste. Wir müssen wieder Vertrauen lernen, sonst schließen wir uns von der Zukunft ab und geraten immer mehr in den Sog der Vergangenheit. Aber auf was können wir vertrauen?

 

Wege aus der Angst
Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige
Eckhard Roediger
mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Aethera
2. Auflage 2009
Kartoniert
175 Seiten
ISBN 978-3-7725-5019-5
Verlag Urachhaus

- Wie Ängste entstehen - Wie Angst gelernt wird - Verschiedene Formen von Angsterkrankungen - Anthroposophische Aspekte zu Angsterkrankungen - Wie Ängste behandelt werden können - Voraussetzungen für Veränderungsprozesse - Flüchten oder Standhalten: das Expositionsprinzip - Wer mit sich selbst reden kann, ist nicht allein: der innere Dialog - Von der Angst zur Freiheit - Was kann ich tun? Konkrete Übungen - Was muss medizinisch abgeklärt werden? - Medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten - Hinweise für Angehörige - Übungen

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